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Neuer Entzündungsindex für Nahrungsmittel gibt Hinweise auf heilkräftige Ernährung

by Stefan Kutter on 23. Juni 2016

Entzündungsindex für entzündungshemmende NahrungsmittelEin neuer Trend in Medien zu gesunder Ernährung sind Ranglisten über die Wirkung von Nahrungsmitteln und Vitalstoffen bzw. Genussmitteln auf den Entzündungsdruck im Körper. Entzündungen können die Leistungsfähigkeit des Körpers auslasten: Hat der Körper einmal mit Entzündungen zu kämpfen, leiden Organe und Stimmung nicht nur vorrübergehend: es kann eine selbstverstärkende Entzündungsdynamik entstehen, die zu ernsthaften Krankheiten führt und aus der wir ohne eine Änderung des Lebensstils nicht so einfach entkommen können. Grund genug für die Wissenschaft, sich die Entzündungswirkung der Ernährung näher anzuschauen.

Neben verschiedenen (eher intransparenten) Ranglisten verschiedener Webseiten gibt es eine vielzitierte Studie zum Thema, durchaus durchaus einige Überraschungen liefert: auf Englisch hier im Volltext verfügbar.

Kurz zu Ziel und Methodik der Studie: Es wurde untersucht, wie sich Ernährungsgewohnheiten auf Entzündungsparameter im Körper auswirken, um eine Kennzahl zum „Entzündungshemmwert“ zu ermitteln.

Magnesium als stärkster Entzündungshemmer vor Omega 3 Fetten & Kurkuma

Die Abbildung zeigt einen Auszug aus der Liste der oben verlinkten Inflammation Index Studie:

Entzündungsindex Liste entzündungshemmender Nahrungsmittel entzündung förderndHöhere Werte bedeuten eine tendenziell lindernde Wirkung auf Entzündungen, Null bedeutet neutral und negative Werte deuten auf eine Entzündungsförderung.

Eine große Überraschung ist Magnesium an erster Stelle, noch vor bekannten Antioxydantien wie Quercetin, deren Wirksamkeit bspw. gegen Tumore bereits erwiesen ist.

Unerwartet ist auch das gute Abschneiden von Alkohol im Vergleich zu den (anderen) Kohlenhydraten, was sicherlich Fragen zur Methodik und den Mengenfaktoren aufwirft.

Kaloriearme Vitalkost gegen Entzündungen ergänzt mit Magnesium

Als grobe These lässt sich hier schon mal zusammenfassen: je problematischer die Ausgangslage, desto hilfreicher sollte eine kalorienreduzierte und pflanzenstoffreiche Ernährungsweise sein.

Da viele Zivilisationsbeschwerden häufig mit Entzündungen einher gehen bzw. von ihnen verursacht werden können und weil Entzündungen viel Kraft kosten, lohnen die Beschäftigung mit dem Thema und eigene Tests mit entzündungshemmender Ernährungsweise. Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass sie unterschwellig an Entzündungen leiden: Wegen der oben schon erwähnten Selbsterhaltungstendenz, können Entzündungen bspw. chronisch weiter bestehen, selbst wenn ursprüngliche Entzündungsauslöser wie Infektionen bereits lange zurück liegen.

Viele klassische Entschlackungs- und Entgiftungsmaßnahmen wie Darmreinigung, Entsäuerung über basische Bäder (auch mit Magnesiumsalzen) usw. wirken erfahrungsgemäß ebenfalls lindernd auf Entzündungen und können bei Bedarf (und in Absprache mit Arzt oder Heilpraktiker) in Kombination mit Ernährungsmaßnahmen genutzt werden.

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Stefan KutterNeuer Entzündungsindex für Nahrungsmittel gibt Hinweise auf heilkräftige Ernährung