Stefan Kutter

Virale Infektionen überwinden: neues Entgiftungs- & Eigentherapie-Protokoll EBV

by Stefan Kutter on 5. Oktober 2016

Dieser Beitrag beruht auf einem Rundschreiben für den Detox-Dokufilm ende Sept. 2016 anlässlich der Veröffentlichung des ersten Eigentherapie- und Entgiftungsprotokolls der Ärtzin Zahra Bergmann mit gezielter Überwindung von Epstein-Barr- Infektionen und verwandter Erreger wie Herpes Simplex und Zoster.

Das Thema erhält seine Brisanz aus der schieren Menge teils verzweifelt nach Lösungen suchener Infektionsbetroffenen und der deutlichen Verbindung viraler Infektionen mit Autoimmun-Krankheiten.

die Frage: Warum fällt es einigen Menschen so schwer, zu voller Energie und Gesundheit zu finden, obwohl deren Umstände und Lebensstil für andere schon längst zur Topform gereicht hätten? …wird oft mit Konzepten in genetischen oder unterbewussten Bereichen beantwortet.
Frei nach dem Motto „es stimmt etwas nicht mit deinen Genen oder Einstellung“ wird so manches aufwändige Prozedere verkauft oder umgekehrt Heilverantwortung weggeschoben.

Um es kurz zu sagen: es gibt neue Erkenntnisse und eindrucksvolle Erfahrungen, die einen eher pragmatischen, fast schon „zu einfach“ anmutenden Ausweg nahelegen: die gezielte Verminderung der Virenaktivität im Körper.
Das Thema EBV war bereits Teil der letzten beiden regulären Filminfos und ich hätte nie geglaubt, welche Resonanz die kombinierte Entgiftung mit Infektionsbekämpfung auslösen würde – auch nicht, dass ich selbst mit diesen Methoden zu unerwartet hohen Energieleveln finde.
Umso mehr freut mich, dass wir Dir heute das vollständige Eigentherapie-Entgiftungsprotokoll von Zahra Bergmann einschließlich der Infektionsüberwindung vorstellen können.
Wir haben die wichtigsten Punkte auf einer Seite zusammengefasst und Zahra erläutert in einem kurzen Interview, was Du vom Protokoll erwarten kannst:

hier geht’s zur Protokollseite

Falls Du zunächst mehr zu den Hintergründen lesen magst, hier eine Zusammenfassung:

Die Rolle von Parasiten, Viren, Pilzen und einiger problematischer Bakterien wie Borrelien wird bei vielen chronischen Beschwerden, die gemeinhin eher als Zivilisationskrankheiten angesehen werden, kaum betrachtet. Interessanter Weise geht das teils gemeinsame Auftreten dieser Pathogene oft einher mit Vergiftungserscheinungen und ähnlichem Symptombild – sie lassen sich auch oft mit ähnlichen Maßnahmen behandeln.

Die Behandlung wird jedoch schwieriger, je länger bzw. tiefer sich die „Gäste“ einnisten konnten und erscheint irgendwann ggf. hoffnungslos, da sich deren Vitalstoffverbrach und Giftstoffausstoß zusammen mit der Auslastung des Immunsystems kaum noch intuitiv ausgleichen lassen.

Die Eigentherapie nach Bauchgefühl wird auch deshalb schwierig, weil einige Erreger nachweislich unsere Emotionen (und damit bspw. auch unseren Appetit) oder unsere Gennutzung verändern (und damit Immunreaktionen von sich ablenken) können. Eine besonders einflussreiche Gruppe sind die sogenannten Retrovieren, deren Name auf den pot. dauerhaften Verbleib ihrer Gene in unserem Erbgut hinweist. Wir können davon ausgehen, dass Viren eine entscheidende Rolle in unserer Evolution spielen und damit sicherlich nicht per sé als schädlich eingestuft werden müssen.

Derzeit verdichtet sich die Aufmerksamkeit in der Erforschung von Autoimmunkrankheiten auf die Herpesfamilie und hier im Speziellen auf den sogenannten Epstein-Barr Virus (EBV) als Hauptverursacher.
Die Erkenntnis ist deutlich: Vitamin D3 Mangel UND EBV-Infektion sind die gemeinsamen Nenner bei Multiple Sklerose und sehr wahrscheinlich ist der Erreger auch für die Vertiefung des D3 Mangels verantwortlich.
Zahra Bergmann ist diesen Hinweisen nachgegangen: Sie hat den weit verbreiteten Virus als den wichtigsten Einflussfaktor und Wegbereiter für chronische Krankheiten erkannt, konnte sich mit gezielten Maßnahmen selbst heilen und hilft in Seminaren auch anderen Betroffenen.

Die Kernaussage ihrer Arbeit lautet:
Entgiftung und Entsäuerung allein reicht bei vielen chronisch Kranken nicht – die Maßnahmen sollten mit gezielten antiviralen Komponenten unterstützt werden.

Virusinfektionen mit Vertretern der Herpesfamilie verstärken nicht nur die Probleme von Verschlackungen, Übersäuerungen und Giftbelastungen sondern verhindern auch oft deren Auflösung, da sie von Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und dem Lösen von Giften und Schlacken sogar profitieren und den Körper weiter schwächen können.

Eine der viralen Verteidigungsstrategien ist das Erzeugen von Stress durch die Störung unserer Drüsenfunktionen. Wir sind dann quasi ferngesteuert und teilweise schon von Kleinigkeiten stark genervt, obwohl sich an unseren Glaubenssätzen und der Umwelt nichts geändert hat. Das künstlich hohe Stresslevel unterdrückt das Immunsystem weiter. Im Sinne einer kontrollierbaren, liebevollen Entgiftung lohnt sich schon deshalb der Blick auf Maßnahmen zur Infektionsvorbeugung und -bekämpfung.

98% der Bevölkerung über 40 Jahren sind Träger des Epstein Barr Virus. Das Virus verbleibt nach einer oft unbemerkten Erstinfektion lebenslang im Nervengewebe und Schleimhauzellen insb. im Mund/Rachen und kann bei Immunbelastungen wieder aktiv werden.
Die Schulmedizin hat die Viren kaum „auf dem Schirm“ auch weil sie rel. schwierig zu diagnostizieren sind und es offiziell keine Heilmittel für akute & chronische Infektionen gibt.

Eine der Diagnosemethoden ist bezeichnend für die Problematik: EBV kann das Immunsystem dazu bringen, sinnlos (aber sehr energieaufwändig) Antikörper gegen frühere Infektionen anderer Erreger zu erzeugen. Finden Ärzte einen derart gesteigerten Antikörper-Mix können sie davon ausgehen, dass EBV die Ursache der Beschwerden ist und raten dann mangels Medikamenten zu den üblichen Maßnahmen zur Immununterstützung wie mehreren Wochen Stressvermeidung.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass fehlgeleitete Immunreaktionen als Ursache von Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto, Multiple Sklerose und Diabetes gelten, dann wird auch für den Laien das Potential dieses eher gewöhnlichen Mitbewohners klar.
Sicherlich ist das noch keine Grundlage, jedes chronische Leiden auf Viren zu schieben: Spätestens seit den Heilerfolgen der entgiftungsbasierten Ursachentherapie von Dr. Mutter wissen wir, dass Neurotoxine eine entscheidende Rolle bei chronischen Krankheiten spielen und es wäre müßig, DEN EINEN Hauptverursacher „festnageln“ zu wollen.
Ich mag den Grundsatz „nichts ist monokausal“ denn in der realen Welt außerhalb der Studien wirken immer mehrere Einflussfaktoren. Außerdem hilft das Warten auf abschließende Einigkeit der offiziellen Stellen nicht den aktuell Betroffenen.

Ich bin davon überzeugt, dass das Thema Infektionsbekämpfung insbesondere gegen EBV in den kommenden Monaten und Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewinnen wird und entsprechende Therapien und Entgiftungen auch Einzug in die breite medizinische Praxis finden werden.
Der Forschungsstand, die bisherigen Rückmeldungen von Betroffenen sowie Ärzten und Heilpraktikern auf Zahras Praxiserkenntnisse – und nicht zuletzt auch meine unverhofft guten Ergebnisse weisen für mich darauf hin, dass die Thematik tatsächlich das Potential zu einer echten Trendwende zum Wohle der Betroffenen hat.

Wenn Du nicht abwarten sondern jetzt herausfinden möchtest, ob der Maßnahmenmix von Zahra Bergmann auch Dir oder Nahestehenden helfen kann: auf der Protokollseite mit kurzem Video findest Du weitere Informationen:

hier geht’s zur Protokollseite mit dem Einführungsangebot.

Sodann: Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit! Vielleicht sehen wir uns ja gleich im Protokollbereich bzw. –forum.

Ich wünsche Dir jedenfalls schon mal eine angenehme und aufschlussreiche Zeit der Einkehr in den kommenden Herbstwochen und freue mich, wenn Du zum Filmstart wieder „reinklickst“.

frohe Grüße

Stefan

hier schon mal das Interview von der Protokollseite eingebettet:

 

 

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Stefan KutterVirale Infektionen überwinden: neues Entgiftungs- & Eigentherapie-Protokoll EBV

Neuer Entzündungsindex für Nahrungsmittel gibt Hinweise auf heilkräftige Ernährung

by Stefan Kutter on 23. Juni 2016

Entzündungsindex für entzündungshemmende NahrungsmittelEin neuer Trend in Medien zu gesunder Ernährung sind Ranglisten über die Wirkung von Nahrungsmitteln und Vitalstoffen bzw. Genussmitteln auf den Entzündungsdruck im Körper. Entzündungen können die Leistungsfähigkeit des Körpers auslasten: Hat der Körper einmal mit Entzündungen zu kämpfen, leiden Organe und Stimmung nicht nur vorrübergehend: es kann eine selbstverstärkende Entzündungsdynamik entstehen, die zu ernsthaften Krankheiten führt und aus der wir ohne eine Änderung des Lebensstils nicht so einfach entkommen können. Grund genug für die Wissenschaft, sich die Entzündungswirkung der Ernährung näher anzuschauen.

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Stefan KutterNeuer Entzündungsindex für Nahrungsmittel gibt Hinweise auf heilkräftige Ernährung

Leichte Obsttorte: roh, vegan & natürlich auch glutenfrei

by Stefan Kutter on 31. Juli 2015

 

Im Vitalkost-Programm gibt es bisher kein Rohkost-Torten-Rezept, einfach weil die klassischen Torten nur so von Cashew, Nüssen, Datteln und Kokosmus strotzen und damit kaum für eine leichte, verdauungsförderliche Ernährung in Frage kommen.
Umso mehr war ich begeistert, als ich eine superleckere und dennoch relativ leichte Cremetorte zu Hause essen durfte: meine Mutter hatte wegen unerwartet saftiger Pfirsiche die Fruchtcreme des Tortenrezeptes meiner Schwester kurzerhand mit etwas Fruchtpulver vom  Affenbrotbaum angedickt und zusätzlich den klassichen Nussboden mit Buchweizen-Schrot aufgeknuspert: grandios:)

rezept

Rezept im Topform-Stil (Menge, Zutat, Schritt) für ca. 20er Rundform

___Boden:
150g Mandeln
50g Buchweizen, beide in der Küchenmaschine mit S-Messer vorschroten
150g Datteln, hinzugeben und bis zur leicht klebrigen Konsistenz vermalen, dann auf die Tortenunterlage gleichmäßig verteilen und andrücken

—-Belag:
6 Nektarinen o. Pfirsiche, häuten & Kerne entfernen
2 TL Süße wie Kokosblütensipup (optional)
2 EL Mandelmus
70 g Kokosmus – vorab im Wasserbad cremig rühren
3 gehäufte TL Baobab
1 TL Apfelpektin
1/2 Vanilleschote (nur das Mark verwenden), alles zusammen kräftig durchmixen, die Creme auf den Boden streichen.

****Topping:
nach Belieben frische Beeren, Blüten oder Pulver wie Kakao

>< Varianten:
– funktioniert grundsätzlich mir allen Früchten und Beeren als Grundlage
– Alternative zum Baobab ist Lucuma
– Mit den Anteilen von Bindemitteln & Nussmus – Cashew oder Avocados kann beliebig experimentiert werden
– noch verträglicher wirds, wenn getrocknete Buchweizenkeime statt der Samen verwendet werden.

Neue Rezepte werden regelmäßig auf der Topform-Facebook-Seite gepostet, die Hightlights werden im Newsletter zusammengefasst und in die Sets übernommen.

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Stefan KutterLeichte Obsttorte: roh, vegan & natürlich auch glutenfrei

Mineralien tanken mit Gemüsesäften: Ernährungsumstellung Stufe 2

by Stefan Kutter on 1. Juli 2015

Gemüse ist ein wahrer Heilsbringer in der frühen Phase einer schonenden Ernährungsumstellung. Den Grund dafür verdeutlicht ein Vergleich der jeweils vorwiegenden Rollen der drei wichtigsten lebendigen und natürlichen Nahrungsgruppen in einer Ernährungsumstellung nach Walker:

  • Gemüse nährt,
  • Obst entschlackt und
  • grünes Blattgemüse und insbesondere Wildkräuter nähren und entschlacken besonders stark.

2. „Mehr Gemüse“ Bewertung dieser Umstellungsstufe:

Entlastung: hoch – durch Säureneutralisation und leichte Verdaulichkeit
Entgiftung: mäßig durch rohes Gemüse
Substanzaufbau: sehr hoch durch Mineralien und weitere Vitalstoffe
Erfolgsgeschwindigkeit: mittel: Tage bis Wochen
Gemüsesäfte: rote beete, Karotte und SelerieWir sind [in den Grundlagen des Vitalkostprogramms] ausführlich genug durch die möglichen Komplikationen von Umstellungen gegangen um zu wissen, dass Entgiftungsförderer nicht die erste Wahl für den sicheren Start sind. Gemüse ist durch seine relativ gute Verdaulichkeit, den hohen Wasser-, sowie Vitalstoffgehalt und die basische Wirkung die optimale Wahl zur Regeneration.

Die wichtigste Eigenschaft des Gemüses ist sein hoher Mineralstoffgehalt. Der zweite Trumpf ist neben der Vitalstoffdichte der relativ hohe Anteil leicht verdaulicher Proteine. Karotten oder Kürbisse enthalten ca. 16 % ihres Brennwertes als Proteine. Das reicht bei hoher Verzehrmenge sogar als alleinige Proteinquelle, wenn Sie zusätzlich keine hohen Zucker- und Stärkemengen essen. Zur Verarbeitung großer Mengen isolierter und komplexer Kohlenhydrate (Haushaltszucker, Stärke) braucht der Körper mehr Protein, was ein Grund für den plötzlichen Appetit auf Deftiges nach hochkonzentrierten Kohlenhydratrationen ist.

Mehr Wasser löst mehr Säure –jetzt müssen die Basen geliefert werden

Der Körper benötigt bei der Entschlackung größere Mengen an Mineralien, um Schlackstoffe wie Harnsäure schadfrei ausscheiden zu können. Genau diesen Prozess haben wir durch die höheren Wassermengen [in Stufe 1] angestoßen und müssen jetzt die Mineralien liefern. Wenn wir zunächst unterstellen, dass:

  • viele Menschen an chronischem Mineralstoffmangel leiden, was Organe, Knochen und Zähne belastet,
  • allein schon für die Entschlackung große Mineralstoffmengen verbraucht werden,
  • wir auf Ergänzungsmittel verzichten,

dann wird klar: wir brauchen sehr viel Gemüse! Sicherlich ist es gut, einfach den Speiseplan um rohes Gemüse zu ergänzen. Im rohen Zustand sind die Nährstoffe unbeschädigt. Gemüse wie Porree, Kohlarten oder Sellerie sowie derbes Blattgemüse wie Grünkohl sind zwar sehr gute Basenminerallieferanten, sie haben aber auch einen problematisch hohen Anteil unlöslicher Ballaststoffe. Der Faser- und ggf. Reizstoffreichtum einiger Gemüse begrenzt die in rohem Zustand verträglichen Mengen.
Neben den Verdauungsproblemen birgt rohes Gemüse bereits ein bemerkenswertes Entgiftungspotential. Das kann für Menschen, die vorher überwiegend gegarte Produkte gegessen haben, problematisch werden. In extremen Fällen kann das dazu führen, dass die Vitalstoffversorgung mit dem Entschlackungsdrang nicht ausreichend mithalten kann und Vergiftungssymptome auftreten.
Für die beiden Probleme gibt es im Wesentlichen zwei Strategien zur Abhilfe:

  • nahezu faserfrei sind rohe, frisch zubereitete Gemüsesäfte
  • deutlich geringeres Entgiftungspotential haben alle gegarten Gemüse

…beispielsweise in Gemüsesuppen oder als gedämpftes Gemüse Die erste Variante ist mein Favorit: Damit ist eine natürliche Nährstoffversorgung für die hungrigen Zellen gesichert. Ersetzen Sie einfach das späte Frühstück durch ein großes Glas Gemüsesaft. Über den Tag verteilt ist mehr als ein Liter Gemüsesaft vorübergehend kein Übermaß – aber bestimmen Sie
das selbst je nach Geschmack und Verträglichkeit.

Der FrischsaftKlassiker: 60% Karotte, Rest Staudensellerie und Apfel oder Zitrone

karotteDer Entsaftungs-Allrounder ist die Karotte. Ihr Saft ist so gehaltvoll und leicht verträglich, dass
er Ernährungsphysiologen lange in blanke Verzückung versetzte. Allerdings hat sie auch verhältnismäßig viel Fruchtzucker. Der derbere Mineralstoff-Booster ist hingegen Staudensellerie.
Der Saft schmeckt förmlich salzig. Falls Sie Heißhunger auf Staudensellerie bekommen, dann haben Sie möglicherweise Bedarf an mehr Natrium – probieren Sie dann ein gutes Stein- oder Meersalz. Dies sollte chemisch unbehandelt sein und sehr sparsam dosiert werden. Für ein Gramm Speisesalz (die Menge in einem knappen Pfund Sellerie) braucht der Körper über 100 g freies Wasser zur Neutralisierung. Ein milder Entsaftungsklassiker ist die Salatgurke. Sie besteht überspitzt gesagt fast nur aus Wasser und Mineralien, unterstützt aber auch die Entwässerung
über die Nieren. Weitere Gemüsesaft-Klassiker sind Rote Bete, Zucchini bzw.
Kürbis, Steckrüben oder auch Kohl, falls Ihnen die darin enthaltenen scharfen Senfstoffe zusagen.

SelerieKombinieren Sie nach Belieben und Geschmack, aber mischen Sie Gemüsesaft nicht mit hohem  Obstanteil. Obstsaft ist deutlich zuckerreicher und wird anders verdaut, was gemischte Säfte etwas unverträglicher macht. Wenn Sie den Saft süßer mögen, können Sie zunächst den Karottenanteil erhöhen, denn deren Saft schmeckt verglichen mit anderen Gemüsen bereits sehr süß. Karotte verträgt sich auch erstaunlich gut mit Apfel. Diese Kombination ist so fruchtig-süß und dennoch gut verträglich, dass sich selbst Gemüsemuffel dafür begeistern lassen. Wenn Sie empfindlich auf Fruchtzucker reagieren oder keinen raschen Blutzuckeranstieg und die folgende Insulinschwankung und Unterzuckerung riskieren möchten, dann nehmen Sie nur wenig Karotte, dafür mehr Gurke und Sellerie und geben als Fruchtnote Zitronensaft hinzu.

Gedämpftes Gemüse: leicht verdaulich und sättigend

Die zweite Variante – gegartes Gemüse – ist geeignet zur Moderation von Entgiftungssymptomen. Kochen oder dämpfen Sie einfach eine große Menge der oben genannten Gemüse als vollwertige Mahlzeit oder als Ergänzung Ihrer gewohnten Kost. Falls Sie ein Bedürfnis nach mehr Energie spüren, fügen Sie Kartoffeln oder Süßkartoffeln hinzu, diese haben den höchsten Kohlenhydratgehalt unter den gängigen Gemüsen. Süßkartoffeln können auch roh gegessen werden. Dem gegarten Gemüse können Sie auch bedenkenlos grünes Blattgemüse hinzufügen, da die Entgiftungswirkung durch das Erhitzen stark abgeschwächt wird, die Mineralien und Proteine jedoch zum Teil erhalten bleiben.
Grundsätzlich eignen sich alle Gemüse, auf die Sie Appetit haben oder die zumindest keine Abneigung bei Ihnen erzeugen. Eine Ausnahme können Nachtschattengewächse wie Tomaten und Paprika sein. Einige Menschen reagieren empfindlich auf deren Problemstoffe (Saponine). Wenn das bei Ihnen der Fall ist, verzichten Sie zusätzlich auch auf Kartoffeln. Sie gehören zur gleichen Gattung und enthalten ähnliche Problemstoffe.

Bitte seien Sie skeptisch gegenüber jeder Art der künstlichen Mineralstoffversorgung – ganz besonders bei Kalziumpräparaten. Viele Mineralverbindungen können vom Körper nicht konstruktiv verwendet werden. Sie werden gegebenenfalls als Plaque in den Gefäßen und im Darm, als Kalziumsteine in Entgiftungsorganen und als eine Art Zement im Bindegewebe abgelagert.
Außerdem können sie Zysten fördern und die Nervenregulation sowie Darmfunktion stören. Das gilt vor allem für Mineralpräparate mit einfachen Carbonaten, die für vielerlei Lebensmittelzusätze und als billiges Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Wegen der Kombination mit säurebildenden Eiweißen gilt das auch für das Kalzium der Milch – gerade bei pasteurisierten und ultrahocherhitzten Milchprodukten. Wir brauchen organisch verfügbare Vitalstoffkombinationen aus möglichst lebendiger und alkalischer Pflanzennahrung zum Auffüllen der Mineralstoffspeicher und Ausschwemmen der Schlacken.

Konservierte Gemüsesäfte sind kein Vergleich zum Frischsaft

Abgepackte Gemüsesäfte sind nicht annähernd so gut wie Frischsaft. Sie sind zwar sicherlich deutlich gesünder als Softdrinks, aber wenn Sie sich anschauen, was alles undeklariert zugesetzt werden darf und wenn man bedenkt, dass durch die Verarbeitung ein Großteil des Vitalwertes verloren geht, sind Sie mit reinem Wasser wahrscheinlich besser bedient.

Leicht verträgliche Obstsorten

papayaFalls Sie sich mit Gemüse als erste Mahlzeit des Tages nicht anfreunden mögen, können Sie auch mit leicht verträglichem Obst starten. Melonen stammen aus der Familie der Kürbisgewächse und sind in sämtlichen Variationen gut als Frühstück oder zur Überbrückung bis
zur nächsten Gemüseration geeignet. Die tropische Papaya, auch bekannt als Baummelone, ist ebenfalls eine gute Alternative zu Gemüserationen. Die vitale Variante zum sehr energiereichen Getreide- und Marmeladenfrühstück ist die Banane. Mit ihr sind selbst Hochleistungssportler gut versorgt. Die Banane ist der einsame Spitzenreiter in Sachen Energiegehalt und liegt sogar noch vor der Kartoffel. Obst liefert im Allgemeinen mehr Energie als Gemüse.
Das hilft insbesondere Menschen, die ein kräftiges Frühstück gewohnt sind. Gerade saures Obst entgiftet und belastet allerdings auch stärker, tasten Sie sich also vorsichtig heran –das gilt auch für Basenkonzentrate.

„die Mineraltabletten können Sie getrost über Ihr Gartenbeet streuen und warten, bis die Gemüsepflanzen etwas Verwertbares für Sie daraus machen“ u. V.

Ergänzungsmittel als Mineralienlieferant

Als kurzfristige Hilfsmittel zur Remineralisierung des Körpers haben sich in
der Praxis bewährt:

  • Mineralerden oder Naturzeolithe liefern wichtige Spurenelemente. Sie helfen, Giftstoffe im Darm zu binden, wodurch gefährliche Rückvergiftungen über den Darm vermindert werden.
  • Bäder und Fußbäder mit Natron oder basischen Badezusätzen helfen dabei, Säuren über die Haut auszuscheiden und schonen dadurch den inneren Mineralhaushalt bzw. erleichtern die Entschlackung. Das ist ein altes Hausmittel, welches Sie unbedingt probieren sollten.
  • Nutzung von basischem Wasser aus Wasserionisatoren. Durch Elektrolyse alkalisiertes Wasser hat zusätzlich einen hohen Ionengehalt, der sich positiv auf das antioxidative Potential des Körpers auswirken kann. Dieser Punkt ist umstritten, insb. wegen der Störung der Säuregrade in Magen und Dünndarm.

Bitte nutzen Sie Basenkonzentrate -wenn überhaupt- nur vorübergehend
und mit ausreichend Wasser und beobachten Sie evtl. Beeinträchtigungen
wie Reizung des Dünndarms oder verminderte Magensäure (Verdauungsprobleme) als Warnsignale. Normalerweise kommt man mit Gemüsesäften, rohen Gemüsezubereitungen, wie sie im Rezeptteil vorgestellt sind und der äußeren Unterstützung durch Basenbäder bereits sehr gut voran.

Erfolgscheck

Der Erfolgscheck für diese Stufe ist relativ einfach: Sie fühlen sich besser. Eine qualifiziertere Bewertung ist erst zusammen mit der nächsten Stufe sinnvoll. Versuchen Sie einfach für ein bis zwei Wochen so viel Gemüse aufzunehmen, wie es für Sie noch angenehm ist und starten Sie dann mit der nächsten Stufe. Wenn der Körper genug vom Gemüse hat, wird Ihr Appetit Sie ganz automatisch in Richtung Obst oder höheren Grünanteil leiten.

Diese Stufe ist Teil des 10-Stufigen Programms: „ERFOLGREICHE UMSTELLUNG AUF VITALKOST-ERNÄHRUNG: So wechseln Sie einfach, sicher und genussvoll zu einer wirklich gesunden Ernährungsweise“ von Stefan Kutter

Elemente des Programms und weitere hilfreiche Informationen finden Sie zusammen mit Rezeptvideos im Gratis Start-Set, das Sie in der Box unter diesem Artikel oder hier anfordern können.

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Stefan KutterMineralien tanken mit Gemüsesäften: Ernährungsumstellung Stufe 2

Lebensenergie vs. Giftcocktail Körperpflege: so geht’s ohne gesundheitsgefährdende Kosmetik

by Stefan Kutter on 22. Februar 2015

Es mag überraschen: handelsübliche Körperpflege ist eine der stärksten Vergiftungsquellen im modernen Alltag.

Die Konferenz ist heute gestartet und läuft bis zum kommenden Wochenende mit Themen wie „Zahngesundheit“, „lebendige Mineralien“, „Vitamin D“, „gesunde Bewegung“ und viele mehr!
Hier geht’s zur Filmprojektseite & gratis Onlineticket:

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Stefan KutterLebensenergie vs. Giftcocktail Körperpflege: so geht’s ohne gesundheitsgefährdende Kosmetik

vitalkräftige Ernährung nach Saison

by Stefan Kutter on 31. Januar 2015

Essen nach Saison: günstig, gesund und lecker, insb. mit Wildkräutern!

Saisonale und lokale Ernährung ist stark im Kommen. Das gilt insbesondere innerhalb der veganen und überwiegend rohen Ernährungsweise.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Ware, die in der Nähe zum Verbraucher und in der natürlichen Hauptsaison geerntet wurde, kommt frischer, mit einem höheren Vitalstoffgehalt und deutlich umweltfreundlicher auf den Tisch als die herangekarrten oder im Treibhaus fit gespritzten Varianten. Meist schmeckt es saisonal auch einfach besser und ist zudem deutlich preisgünstiger.
Diese Vorteile potenzieren sich nochmals, wenn wir frische Wildkräuter in den Speiseplan einbauen. Untersuchen zeigen immer wieder: Wildkräuter haben deutlich mehr Vitalstoffe und da sind meist die lebenswichtigen edlen Spurenelemente noch gar nicht berücksichtigt, die in massenhaft angebauten Früchten und Gemüsen kaum noch zu finden sind.

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Stefan Kuttervitalkräftige Ernährung nach Saison

Grüne Smoothies: So sind sie wirklich gesund

by Stefan Kutter on 5. November 2014

Wie funktionieren grüne Smoothies auch langfristig?

Grüne Smoothies sind seit einigen Jahren DER Trend in der Gesundheitsszene schlechthin. Die Vorteile liegen auf der Hand: lecker und vitalstoffreich in Einem. Die Mixturen bergen jedoch auch einige Probleme: hier erfahren Sie Lösungen dazu:
häufige Probleme und die besten Smoothie-Alternativen

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Stefan KutterGrüne Smoothies: So sind sie wirklich gesund

Hochleistungsmixer – Lohnt eine Anschaffung?

by Stefan Kutter on 4. Februar 2014

Eine Frage bekomme ich immer wieder gestellt: brauche ich wirklich so einen großen Standmixer? In Anbetracht der schieren Wucht, mit der Hochleistungsmixer frisches Obst und Gemüse förmlich liquidieren – und sicherlich auch hinsichtlich des Anschaffungspreises – ist das eine durchaus berechtigte Frage, die ich hier einmal näher beleuchten möchte.
Um es vorweg zu nehmen: ich glaube, ein guter Mixer ist eine absolut sinnvolle, oft sogar notwendige Anschaffung bei der Umstellung auf Vitalkost und zur Gewährleistung eines hohen Rohkostanteils in der Ernährung.

Mixer als Hilfe zur Ernährungsumstellung

Ich vertrete grundsätzlich eine möglichst günstige und natürliche Ernährungsweise. Ein Hochleistungsmixer passt schon intuitiv nicht so recht zum Bild der Naturkost – aber gerade bei der Umstellung auf Rohkost mit der Gewöhnung des Körpers an frisches Obst und Gemüse brauchen wir eine wirksame Unterstützung der Verdauungskapazität. Ich gehe auf die Thematik ausführlich im Vitalkost-Programm ein, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:

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Stefan KutterHochleistungsmixer – Lohnt eine Anschaffung?

Webinar: die goldenen Grundregeln gesunder Ernährung

by Stefan Kutter on 2. Februar 2014

gesunde Ernährung, Grundregeln, Grundlagen, unabhängig vom Speiseplan, Frischkost, Mineralien, Srurenelemente, Frisch, Darmflora, Entschlacken

Der erste Anlauf zu Topform-Webinaren mittels Live-streaming von Youtube & Google Hangout war zwar kurzweilig aber eben doch noch pannenbeladen, sodass ich das Video wieder offine gestellt habe. Sie Kerninhalte sind jetzt in einem pdf-Dokument zusammengefasst, dass allen Empfängern des Topform-Infoletters automatisch mit der Bestätigungsmail zugesendet wird:

 

 

 

 

 

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Stefan KutterWebinar: die goldenen Grundregeln gesunder Ernährung

Besser als Wasser: die einfachste Detox-Routine

by Stefan Kutter on 3. November 2013

Unterstützen Sie Ihren Körper einfach, günstig und wirkungsvoll bei der täglichen Selbstreinigung mit morgendlichen Absorber-Drinks

Lösliche Ballaststoffe und einige Mineralsedimente haben erstaunliches Entgiftungspotential. Aus ihnen lassen sich sehr einfach individuelle Entgiftungs- und Darmreinigungsdrinks für den täglichen Gebrauch mixen.

Warum Detox-Drinks am Morgen? Unser Körper nutzt insbesondere die Nachtstunden zur Entschlackung und Entgiftung. Dass die Nieren ganze Arbeit getan haben wird bei der Morgentoilette offensichtlich. Das es nicht schaden kann, noch vor dem Frühstück Wasser zu trinken und etwas Frühsport oder zumindest Dehnungsübungen zu machen, um die Entschlackung weiter zu unterstützen ist ebenfalls relativ einleuchtend.

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Stefan KutterBesser als Wasser: die einfachste Detox-Routine